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Dachausmittlung in der Zimmerei

 

Die Dachausmittlung

 Die Dachausmittlung oder auch Vergatterung genannt ist eine, nach außen nur wenig in Erscheinung tretende Aufgabe in der Zimmerei. Aber trotzdem ist es ein sehr wichtiger und unverzichtbarer teil der Zimmerei. Man versteht unter Dachausmittlung die raumgeometrische Ermittlung des Zusammenschlusses mehrerer Dachflächen in der Grundriss-Projektion. Alle Dächer sind dreidimensionale Gebilde. Sie haben drei Ausrichtungen. " Länge, Breite, Höhe " Das Problem der Dachausmittlung ist es dreidimensionale Gebilde in einer zweidimensionalen Fläche abzubilden. Hierbei werden später auch die wahren Dimensionen von Flächen und Einzellängen ermittelt.

Die Lösung dieser Aufgaben setzt ein sehr gutes räumliches Vorstellungsvermögen voraus. Jedoch müssen hierfür auch die raumgeometrischen Projektions-Regeln bekannt sein. 

Auf dieser Seite werden wir ihnen die Grundregeln der Dachausmittlung anhand einiger Beispiele und ein paar Zeichnungen näher bringen.

Da die Dachausmittlung eine technische Aufgabe ist, kann die Lösung dieser Aufgabe nur mit Hilfe des Verstandes, d. h. durch sehr überdachte Überlegungen gelingen. In der Regel gelingt es erst dem reiferen und etwas erfahrenen Zimmermann die richtigen Zusammenhänge zu erkennen und in die Praxis umzusetzen. 

Früher wurde die Arbeit der Dachausmittlung auf dem Hof der Zimmerei oder direkt auf der Baustelle mit Hilfe von Richtbrettern im Maßstab 1 : 1 durchgeführt oder auf großen Platten oder Anrißböden bis zu einem Maßstab von 1 : 10 verkleinert. In diesem Fall muß der Zimmermann sehr genau zeichnen. Bei dieser Arbeit ermittelt der Zimmermann sämtliche Maße, die er für das Zuschneiden der Hölzer des Dachstuhls benötigt. Auch die Maße für Bohrlöcher, für spätere Bolzen-Verbindungen werden hier Millimetergenau ermittelt.

Beim Thema Dachausmittlung gilt für den Zimmermann : " Übung macht den Meister "


 

Grundregel der Dachausmittlung :

Vom Profil in den Grund und zurück ins Profiel.
 

Dachausmittlung einer einfachen Dachform

3D Ansicht gleigeneigtes Satteldach
3D Ansicht gleigeneigtes Satteldach

 Das einfache Satteldach ist die am häufigsten vorkommende Dachform. Die geometrische Form ist ein Prisma . Der Querschnitt bildet in den meisten Fällen ein gleichschenkliges Dreieck. Die beiden Dachflächen werden von den  Trauflinien sowie von den Giebel-Linien und von der Firstlinie begrenzt. Die Firstlinie ist der Schnittpunkt an dem die beiden Dachflächen in einer Waagerechten Linie aufeinander treffen. Bei einem Satteldach ist die Dachausmittlung noch sehr überschaubar und auch für einen Leihen nachvollziehbar.

Grundriss gleichgeneigtes Satteldach
Grundriss gleichgeneigtes Satteldach

Die Dachausmittlung ergibt sich aus dem Grundriss mit den vorgegebenen Dachneigungen der Dachflächen.Zu jeder Dachausmittlung gehört auch die zeichnerische Darstellung des Dachprofiels ( Giebelansicht oder Schnitt rechtwinklig zur Trauflinie durch die Dachfläche ). Zur zeichnerischen Ermittlung der wahren Längen und Flächen der Dachflächen ist die Zeichnung des Profiels immer Notwendig. 

Satteldach gleichgeneigt

Gleich geneigtes Satteldach
1  


 

3D Ansicht ungleich geneigtes Satteldach
3D Ansicht ungleich geneigtes Satteldach


 Durch das einzeichnen der Geneigten Flächen in das Profil, ergibt sich der Schnittpunkt ( First ) der Dachflächen. Bei gleichgeneigten Dachflächen und gleichen Drempel und Traufhöhen, ist der Schnittpunkt mittig im Dach. Bei einem Ungleich geneigtem Dachstuhl, verschiebt sich der First bei gleichen Trauf und Drempelhöhen außermittig des Dachstuhls.

Profil ungleich geneigtes Satteldach
Profil ungleich geneigtes Satteldach

Um den genauen Verlauf der Firstlinie zu ermitteln, wird auch hier erst eine Zeichnung des Profils angefertigt, in der sich dann der Schnittpunkt mit Lage der Firstlinie ergibt. 


 

Dachausmittlung von Walmdächern mit Grat und Kehlen

Ansicht gleichgeneigtes Walmdach
Ansicht gleichgeneigtes Walmdach


 Bei nicht parallel, gegenläufigen Dachflächen die sich schneiden, entstehen Grate oder Kehlen. In unserem Beispiel zeigen wir erst einmal ein einfaches Walmdach. 

Bei einem Walmdach, bei dem die Neigungen der Dachflächen alle gleich sind mit waagerechten Traufen, verlaufen die Gratlinien in der Grundansicht, winkelhalbierend zu den Traufen. Man kann also z.b. bei einer 90° Grad Außenecke die Gratlienien einfach unter 45 Grad in den Grund eintragen . Die Schnittpunkte der Grate an den Walmen miteinander verbunden  ergeben die Firstlinie.

Grund gleichgeneigtes Walmdach
Grund gleichgeneigtes Walmdach


 

Die Abstände von der Traufe bis zum First, sind beim gleichgeneigten Walmdach auf der Hauptdach-Seite gleich der Abstände auf der Walm-Seite.


 


 


 

Dachausmittlung ungleich geneigtes Walmdach

Bei der Dachausmittlung eines ungleich geneigten Walmdaches , zeichnet der Zimmermann zuerst das Profil des Hauptdaches zur Ermittlung der Firsthöhe. Im Anschluss daran wird nun die Neigung des Walms in das gleiche Profil eingetragen. Auf dem Bild unten ist jetzt das Profil des Hauptdaches mit der steiler verlaufenden Dachfläche des Walms zu sehen. Die wahre Länge der Walm-Sparren sind hier mit einer roten Maß-Kette vermaßt. In der Praxis zeichnet der Zimmermann nur eine Dachseite des Profils.
 

Profiel eines ungleich geneigten Walmdaches
Profiel eines ungleich geneigten Walmdaches


 Zur Vergatterung oder Dachausmittlung gehört auch das ermitteln der wahren Länge der Gratsparren . Hierfür muß der Zimmermann jetzt erst die ermittelten Maße in den Grundriss übertragen . Bild unten.

 

Ungleich geneigter Walm im Grund
Ungleich geneigter Walm im Grund


 Aus dem Grundriss der Dachausmittlung kann jetzt das Maß der Grat-Länge im Grund heraus gemessen werden . Zur Ermittlung der wahren länge wird dieses Maß in das Profil des Daches eingetragen. Hierbei wird das Grundmaß vom heruntergeloteten Firstpunkt auf der Höhe der Traufe eingetragen. Eine Linie von diesem Punkt aus zum Firstpunkt ergibt die Wahre Grat-Länge. 

Profil mit Grad
Profil mit Grad


 

Das Grundprinzip der Dachausmittlung ist immer gleich. Bei etwas komplexeren Formen des Gebäudes ist jedoch einiges an Erfahrung und Räumlichen Vorstellungsvermögens notwendig um den Überblick der Dachform zu behalten und Fehler in der Dachausmittlung frühzeitig zu erkennen.
 


 


 


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