Holzhaus, Holzrahmenbau, Zimmerei,Oldenburg Rasted
Aufstockung in Holzrahmenbau-weise Oldenburg
Carport Glasdach Oldenburg Rastede Holzbau
Carport mit Glasdach in Oldenburg

 

 


 


 


 


 

 

 

Die Richt-Rede, Richtspruch

 

Die Richtrede oder auch Zimmermanns-Spruch

  

 

Die Richtrede ist fester bestandteil eines Richtfestes . Die Richtrede wird von einem der auf der Baustelle Arbeitenden Zimmerern auf gesagt. In der Richtrede wird sich zumeist bei den Bauherren für die Feier und das entgegengebrachte vertrauen, sowie für die Feier bedankt. Es wird auch oft ein Dankeswort an die Architekten und anderen Gewerke des Bauvorhabens gerichtet.

Hier ein paar Beispiele.

 

 

Allgemeine Richtrede 

 

Nach Handwerks Brauch und deutscher Art,

Steh ich nun hier an diesem Ort. 

Es ist mir viel leichter am Wein mich zu lechtzen,

Als künstliche, zierliche Worte zu setzen.

Auch bin ich dabei wenn die Arbeit winkt

und Stämme man vom Walde her bringt.

Gott lob nun ist das Werk getan.

Die Axt sie ruht,die Kelle ruht,

die Ruh tut nach der Arbeit gut.

Wir sahen diese Balken stehn

als grüne Bäume auf den Höhn.

Auf ihrem Ast ein Vogel Sang

und Schatten gab ihr Überhang.

Darauf verließ der Baum den Wald,

erhielt veränderte Gestalt.

Und heute ward er nun erhöht,

Zum Hause das hier vor uns steht.

Um nun zu hörn zu dieser Frist,

wie uns der Bau gelungen ist,

frag ich den Bauherrn vor aller Welt,

wie Ihm sein neues Haus gefällt ?

 

( Bauherr sagt : " Gut " )

 

Hierauf schmeckt ein gut Glas Wein,

drum Kamerad schenk ein.

 

( Kurze Trinkpause )

 

Wohlan das uns der Bauherr lobt,

so sei das Werk genug erprobt.

An diesem Hause wie jeder sieht,

fehlt weder Nagel noch Niet.

Es wurde so verfertigt und aufgestellt,

das es Jedermann wohl gefällt.

Der Herr hat gelegt in unser Herz,

neben dem Ernst den frohen Scherz.

Drum lasst uns nun heiter sein

und uns des frohen Glückes erfreuen.

Bevor ich doch steig von diesem Haus,

trink ich mein Glas noch vorher aus.

Zum Wohl des Bauherrn und seiner Frau,

die uns vertrauten diesen Bau.

Der Bauherr lebe drei mal hoch , hoch, hoch.

 

( Trinkpause )

 

So dann sei unser noch gedacht,

die hier das Werk zustand gebracht.

Maurer und Zimmerleute leben heute

und auch lange noch.

Es wachs durch uns noch manches Haus

und breite Glück und Segen aus.

 

( Zerschlagen von Glas oder Flasche )

 

Hiermit sei das Haus geweiht !


 


 Noch eine Richtrede

 

 Zum Giebel bin ich hochgestiegen,

un hier zu reden mit vergnügen.

Den Bauherrn und die lieben Seinen

und alle die sich hier vereinen,

die Baugenossen und die Gäste,

begrüße ich zu diesem Feste.

 

Dem Architekten, der zum Bau

den Grundriss hat erdacht genau.

Dem Mauermeister der sodann,

das Werk mit sicherer Hand begann,

sei heut ein volles Glas geweiht,

mit Glück und Heil zu aller Zeit.

 

Nicht minder sollen die Gesellen,

die mit den Äxten und den Kellen,

gezimmert und gemauert hier,

ein Segenswort erlauben mir.

 

Hierauf schmeckt ein gut Glas Wein,

drum Kammerad schenk ein.

 

( Prost und Trinkpause )

 

Gott schütze dieses neue Haus

und alle die gehn ein und aus.

Er schütze auch noch diese Tür,

vor Finanzamt und Gerichtsvollzieher.

 

( Prost Trinkpause )

 

Wenn nun das Glas in Scherben springt

noch einmal unser Gruß erklingt

hinaus mit Freude und Gebraus:

Glück und Segen diesem Haus !

 

Zerschlagen von Glas oder Flasche


 


 Richtspruch : Zum Giebel bin ich aufgestiegen

Zum Giebel bin ich hochgestiegen,

um hier zu reden mit Vergnügen.
Den Bauherrn und die lieben Seinen
und alle, die sich hier vereinen,
die Baugenossen und die Gäste 
begrüße ich zu diesem Feste.
 

Dem Architekten, der zum Bau
den Grundriss hat erdacht genau,
dem Maurermeister, der sodann
das Werk mit sicherer Hand begann
sei heut ein volles Glas geweiht
mit Glück und Heil zu aller Zeit.

Nicht minder sollen die Gesellen,
die mit den Äxten und den Kellen
gezimmert und gemauert hier
ein Segenswort erlauben mir.
Prost!

Gott schütze dieses neue Haus
und alle, die da gehen ein und aus.
Er schütze auch vor dieser Tür
das Finanzamt und den Gerichtsvollzieher.
 

Prost!

Wenn nun das Glas in Scherben springt
noch einmal unser Gruß erklingt
hinaus mit Freude und Gebraus:
Glück und Segen diesem Neuen Haus!


 


 

Richtspruch : Die Feierstunde hat geschlagen


 

Die Feierstunde hat geschlagen,
es ruhet die geübte Hand.
Nach harten, arbeitsreichen Tagen
grüßt stolz der Richtbaum hier ins Land.

Und stolz und froh ist jeder heute,
der tüchtig mit am Werk gebaut.
Es waren wack´re Handwerksleute,
die fest auf ihre Kunst vertraut.

Drum wünsche ich, so gut ich´s kann,
so kräftig wie ein Zimmermann,
mit stolz empor gehobnem Blick
dem neuen Hause recht viel Glück.

Wir bitten Gott, der in Gefahren
uns allezeit so treu bewahrt,
er mög´ das Bauwerk hier bewahren
vor Not und Schaden aller Art.

Nun nehm´ ich froh das Glas zur Hand,
gefüllt mit Wein bis an den Rand,
und mit feurigen Saft der Reben
will jedermann die Ehr´ich geben,
wie sich´s nach alten Brauch gebührt,
wenn so ein Bau ist ausgeführt.

Das erste Glas der Bauherrschaft:
Hoch soll sie leben, hoch, hoch, hoch!

Nun brauchte man zu allen Zeiten
nicht nur den Kopf, nein auch die Hand.
Drum noch ein Hoch den Zimmerleuten,
durch deren Kraft der Bau erstand.
Hoch sollen sie leben, hoch, hoch, hoch!

Nun ist das Glas wohl ausgeleert
und weiter für mich nichts mehr wert,
drum werf´ ich es zu Boden nieder -
zerschmettert braucht es keiner wieder;


 


 

Richtrede : Hochgeehrte Herren und Frauen

Hochgeehrte Herren und Frauen,
liebe, werte Bürgersleute,
die ihr diesen Bau zu schauen
heut’ hierher gekommen seid:

Hier mit diesem Saft der Reben
trink ich jetzt nach Handwerksbrauch:
Hoch soll unser Bauherr leben
und die Herrin lebe auch:

Drei mal : "Hoch! Hoch! Hoch!"

Ha, wie gut ist dies Getränk!
Bruder, schenk dir auch eins ein,
sei nicht schüchtern, sondern denke:
Heute spart man nicht am guten Wein.

Nein, der Bauherr denket heute
unseres Diensts mit vielem Dank,
und wir dürfen – merkt`s , ihr Leute –
jetzt nicht sparen seinen Trank.

Bruder, reich ein zweites Glas,
noch mal muss die Stimm’ ich heben:
Jeder beißt einmal ins Gras,
darum lasst uns heute leben,
die da Stein und Mörtel trugen
und die Mauern wohl gesetzt,
Balken schleppten,und das Dach aufschlugen,
dass der Schweiß die Stirn benetzt.

Jetzt muss ich ein Lob noch spenden
ihm, der diesen Plan gemacht,
dann will ich den Spruch beenden,
es lebe hoch die Bauherrschaft!

Mein Trunk sei diesem Haus geweiht,
es stehe fest in Ewigkeit!


 

Richtspruch : Verhallet sind des Beiles Schläge


 Verhallet sind des Beiles Schläge,

verstummt ist die geschwätzige Säge;

drum preiset laut der Zimmermann

– so gut wie ers nun eben kann – 

den herrlich schönen, stolzen Bau,

der sich erhebt zum Himmelsblau,

der unter unseres Meisters Hand

zu aller Freude hier erstand.

Nun müssen andre noch vollenden 

den Bau, mit kunstgeübten Händen,

das Innere sorgsam schmücken aus,

dann wird´s fürwahr ein prächtig´ Haus.

Mög‘ Eintracht und Zufriedenheit

darinnen herrschen allezeit.

Mög´ Lieb´ und Freundschaft schwesterlich

am heim´schen Herd begegnen sich.

Mög´ Gott in diesem Hause sein! –

Darauf trink ich einen Becher Wein.

Dem Bauherrn, seiner Familie

und allen Anwesenden

ein dreifaches Hoch! Hoch! Hoch!


 

 

Richtrede: Nun hat der Bau sich hier erhoben

Nun hat der Bau sich hier erhoben,
Nicht groß ist er, doch auch nicht klein;
das Werk mag seinen Meister loben,
Ich leg den Segen noch hinein.
Ich wünsche, daß gesegnet sei
Der Hausherr und die Frau daneben.
Gott möge Frieden, Lieb und Treu
Und Glück dem ganzen Hause geben.
Er segne ihrer Hände Fleiß
Und mehre den Familienkreis.
Mit reichlich Mädchen oder Knaben,
So viel, wie Platz am Tische haben.
Sie mögen alle wohlgedeihen,
Daß sich die Eltern drüber freuen.
Auch schütze der allmächtge Gott
Dies Haus vor Brand und Wassersnot;
Und alle, die darinnen wohnen,
Mög er mit Krankheit stets verschonen.
Es treffe sie kein Unglücksfall
In Wohnung, Scheuer, Hof und Stall.
 
Auch möge Gottes furcht erblühn
Die Eltern stets einträchtig sein
Und ihre Kinder gut erziehen:
Drauf schenke ich das Glas mir ein,
und daß nun alles wohl gedeih,
Daß dieser Bau ein Haus der Milde
Und jeder schönen Tugend sei,
Trink ich nach Brauch der Zimmergilde
Das Glas bis auf die Neige aus.
Der Segen Gottes ist im Haus !
Hoch soll nunmehr der Bauherr leben
Und seine Ehefrau daneben,
Der Ehrenmann, der wohldurchdacht
Zum Bau den Plan und Riß gemacht ,
Die Meister, die ihn ausgeführt
Und denen alles Lob gebührt,
Auch jedem, welcher immerdar
Bei diesem Baue tätig war
Und allen, die hier um mich stehn,
Nun an dem Bau sich satt gesehn,
Ruf ich aus vollem Herzen jetzt
Ein Lebehoch zu guterletzt !










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