Uwe Reinsch    Holzbau   Zimmerei   Oldenburg  
Rastede

 

Trockenbau  Innenausbau Zimmerei Uwe Reinsch in 26180 Rastede

Trockenbau ist eine Form des Zusammenfügens industrieller Halbzeuge im Bauwesen. Bei der Trockenbauweise werden keine wasserhaltigen Baustoffe wie Beton oder Putz zur Errichtung der Bauteile verwendet. Trockenbau ist im Allgemeinen schneller und meist günstiger als ein entsprechendes Mauerwerk. Bauphysikalische Anforderungen bezüglich Wärme-, Kälte-, Schall-, Brand-, Feuchte-, Strahlenschutz, Schlagsicherheit können durch jeweilige Maßnahmen auch in Trockenbauweise erfüllt werden.

Definition Trockenbau [Bearbeiten]

Der Trockenbau beinhaltet raumbegrenzende Konstruktionen des Ausbaus für Wand, Decke und Boden, die in trockener Bauweise montiert bzw. weiter verarbeitet (z.B. verspachtelt, verputzt) werden. Ausgenommen sind Holzkonstruktionen, wie sie üblicherweise von Zimmerern und Tischlern erstellt werden, Trennwände aus Mauerwerk, Rabitz- und Stuckdecken. Allerdings werden auch heutzutage noch in Teilbereichen wie dem Ausbau von Fachwerkhäusern Holzständerwände der verschiedensten Bauarten ausgeführt.

Trockenbauweise [Bearbeiten]

Zur Trockenbauweise gehören:

Völlig ohne Wasser geht es aber auch hierbei nicht. Zum Verspachteln der Fugen und Anschlüsse bei Gipskartonplatten und Gipswandbauplatten benötigt man die dafür vorgesehene Spachtelmasse bzw. den bei Gipsdielen nötigen Kleber. Dieses Material hat eine relativ kurze Trockenzeit und ist schon nach etwa 24 Std. überarbeitbar (Schleifen, Streichen, Tapezieren u.A.).

Entwicklung/Berufsbild [Bearbeiten]

Der moderne Innenausbau in Trockenbauweise setzt sich ab den 1960er Jahren, aus Amerika kommend, in Deutschland zunächst nur sehr zögerlich, mit zunehmenden Systeminnovationen am Bau jedoch immer schneller durch.

Als erste Standesvertretung setzte sich die FUAAT und spätere Bundesfachabteilung Akustik und Trockenbau für die Entwicklung des neuen Berufsbildes ein, das 1974 mit der Einführung des dreijährigen Ausbildungsberufes Trockenbaumonteur auch von ihr etabliert wurde. Seit 1984 gibt es zudem den weiterführenden Berufsabschluss: Industriemeister Akustik- und Trockenbau. Von der Bundesfachabteilung wurde im Jahr 2006 auch die Aufnahme der Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) DIN 18340 "Trockenbauarbeiten" in den Teil C der VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für das Bauwesen) durchgesetzt. Seitdem ist Trockenbau auch bauvertragsrechtlich offiziell als eigenständiges Gewerk anerkannt.

In Deutschland existieren zwei Ausbildungsberufe: der zweijährige Ausbaufacharbeiter (mit dem Schwerpunkt Trockenbauarbeiten) sowie der dreijährige Trockenbaumonteur.

Wirtschaft/Recht [Bearbeiten]

In der Vergangenheit gab es häufig Rechtsstreitigkeiten, ob die Ausführung von Akustik- und Trockenbauarbeiten als Teilbereich eines Handwerkes der Anlage A der Handwerksordnung den entsprechenden Einschränkungen unterlag. Dies wurde per Gesetz vom 31. Mai 2000 (handwerksrechtliche Klarstellung) endgültig verneint.

Beschichtungen der erstellten Wände und Verkleidungen, außer den bereits genannten Verspachtelungen, gehören jedoch laut Handwerksordnung nicht zu den Trockenbauarbeiten, sondern viel mehr zum Aufgabenbereich der Maler und Stuckateure.

Inhaltsverzeichnis

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  • 1 Definition Trockenbau
  • 2 Trockenbauweise
  • 3 Entwicklung/Berufsbild
  • 4 Wirtschaft/Recht
  • 5 Normen und Standards
  • 6 Weblinks

 

Klarstellung: Gipsplatteneinsatz in Feuchträumen 
Gipsbauplatten verfügen über günstige feuchteregulierende Eigenschaften. Sie sind in der 
Lage, Feuchtespitzen, die z. B. beim Duschen entstehen, schnell wieder abzubauen. 
Schäden entstehen deshalb in der Regel nur bei dauerhafter Feuchtebeanspruchung bzw. 
direkter Beaufschlagung durch Wasser in tropfbarer flüssiger Form. Ursache für 
Durchfeuchtungsschäden in Trockenbaukonstruktionen ist hierbei in aller Regel nicht die 
Wasserdampfdiffusion, sondern eine Wasserdampfkonvektion, d. h. der Transport warmer 
Raumluft in kalte Bereiche des Bauteils. 
Entgegen immer wieder auftretenden Fehleinschätzungen sind Gipsplatten für die 
Wandkonstruktion in Feuchträumen geeignet. Bei direkter Wasserbeaufschlagung nehmen 
mittelfristig allerdings auch imprägnierte (grüne) Gipsplatten - Typ H2 gemäß DIN EN 520 
bzw. GKBi /GKFI nach DIN 18180 - Schaden. Wichtige Voraussetzung ist deshalb eine 
fachgerechte Fugenausbildung und Abdichtung (Flächenabdichtung, z. B. unter dem 
Fliesenbelag) der Bauteile sowie eine ausreichende Entlüftung in der Nutzungsphase. 
Abdichtung und Fliesenkleber müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass sowohl die 
abdichtende Wirkung als auch der Halt der Beschichtung dauerhaft sichergestellt ist.  (Zitat: 
DIN 18181).  
Bei entsprechend fachgerechter Ausführung sind zeitweise nutzungsbedingte 
Feuchtebeanspruchungen in Bädern, WC’s und gemäßigten Feuchträumen einschließlich 
der wasserbeaufschlagten Flächen in diesen Räumen für Trockenbaukonstruktionen 
unkritisch sowie die Verwendung normaler Gipsplatten im allgemeinen ausreichend.  
Der flächendeckende Einbau imprägnierter Gipsplatten kann deshalb kein grundsätzliches 
Qualitätskriterium sein. Er wird in der VOB Teil C - ATV DIN 18340 - weder als 
Regelausführung beschrieben noch als allgemein anerkannte Regel der Technik gefordert. 
Durch die nunmehr als Entwurf vorliegende Änderung bzw. Ergänzung der DIN 18181 mit 
Datum 12/2007 wird dieser allgemeingültige Sachverhalt ebenfalls klargestellt. 
Die Verwendung imprägnierter Gipsplatten kann in Räumen mit über längere Zeiträume 
erhöhter Luftfeuchte die Feuchteaufnahme der Platten verzögern. Für die Beplankung auf 
der Feuchtraumseite kann eine Verwend

Ausführungsdetails vom Auftraggeber oder seinem Planer vorzugeben. ung imprägnierter Gipsplatten deshalb unter 
Umständen hilfreich sein, wenn eine unregelmäßige bzw. unzureichende Lüftung zu 
befürchten ist. Entsprechende Maßnahmen stellen allerdings besondere Leistungen dar 
(VOB/C ATV DIN 18340 Abschnitt 4.2.36), deren Umfang gemäß den Abschnitten 0.2.19 
sowie 0.2.24 dieser ATV ausgeschrieben und vertraglich klar definiert sein muss. Sollen 
imprägnierte Gipsplatten verwendet werden, so sind die entsprechenden Bereiche und 

 


 

Seit 1991 verpflichten sich Deutschlands führende Fachunternehmen des Trockenbaus in der RAL-Gütegemeinschaft Trockenbau e.V. zu weit überdurchschnittlichen Leistungen bei der Ausführung von Trockenbauarbeiten.

Die RAL-Gütegemeinschaft Trockenbau e.V. ist ein Zusammenschluss von ausgezeichneten Fachunternehmen des Trockenbaus mit dem Ziel, Qualitäts- und Ausführungsstandards im Trockenbau zu entwickeln und zu garantieren. Sie vertritt die Interessen der Mitglieder, überwacht die Einhaltung der Qualitätskriterien und bietet ihnen umfassende Hilfestellungen.

Die mit dem RAL-Gütezeichen “Trockenbau“ ausgezeichneten Fachunternehmen des Trockenbaus unterziehen sich einer kontinuierlichen Qualitäts- und Gütesicherung. Dabei wird freiwillig mehrmals im Jahr von einen unabhängigem und bauaufsichtlich anerkannten Institut die Ausführung der Trockenbauleistungen überwacht.

Durch Weiterbildungsangebote und einen regelmäßigen Informations-Service werden die Mitglieder über den neuesten Stand der Technik sowie neue Produkte, Entwicklungen und Verarbeitungsrichtlinien infomiert.

Die Gütegemeinschaft Trockenbau e. V. wurde am 16. Januar 1991 gegründet. Die Anerkennung als RAL-Gütegemeinschaft erfolgte am 15. April 1992 durch das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung in Bonn.


 


 


 

 

                                                        Uwe Reinsch   

                                                Holzbau - Zimmerei

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